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dida und RWTH Aachen MRE starten gemeinsames BMBF Forschungsprojekt "AuBeSa"

27. Januar 2021

dida und RWTH Aachen MRE starten gemeinsames BMBF Forschungsprojekt "AuBeSa"

Collaborations
Projects

Am 4. Januar 2021 hat dida die Arbeit an dem Forschungsprojekt "AuBeSa" im Rahmen des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) Förderprogramms "KMU-innovativ" mit einem Projektvolumen von insgesamt 800 Tsd. EUR aufgenommen. "AuBeSa" ist das Akronym für "Automatische Erkennung, Vermessung und mineralogische Klassifizierung von Bergehalden und -Teichen mit Satellitenfernerkundung".

Bergehalden sind Abfälle aus dem Bergbau, die bei der Förderung von Rohstoffen und Erzen anfallen und meist nahe des Tagebaus angehäuft werden. Je nach Prozessierung lagern, insbesondere in älteren Bergehalden verlassener Tagebaue, wertvolle Rohstoffe, für die es zu damaliger Zeit keine Verwendung gab. Diese Bergehalden geraten heute aufgrund hoher Explorationskosten neuer wirtschaftlicher (primärer) Lagerstätten und verbesserter Prozessierungsmethoden in den Fokus von Bergbau-Unternehmen.

Wird in einer Bergehalde förderfähiges Material von Explorationsunternehmen gefunden, so werden sogenannte sekundäre Lagerstätten errichtet und neue Tagebaue zur Förderung der Rohstoffe errichtet.
Die Schwierigkeit in der Exploration sekundärer Lagerstätten liegt allerdings darin, die wirtschaftliche Nutzbarkeit ohne Vor-Ort Studie abschätzen zu können. Da hohe Kosten mit einer Vor-Ort Studie verbunden sind, kann die automatische Analyse von Fernerkundungsdaten zu der Bewertung der wirtschaftlichen Nutzbarkeit beitragen.

In "AuBeSa" wird ein KI-Algorithmus trainiert, der basierend auf einer Datenbank bekannter Standorte von Bergehalden, diese automatisch lokalisieren kann. Um die wirtschaftliche Nutzbarkeit abzuschätzen, wird zudem das Volumen der Bergehalden errechnet sowie die mineralogische Zusammensetzung auf Basis von Satellitendaten bestimmt. Neben der KI-Expertise von dida ist daher geologisches Expertenwissen zur Umsetzung des Projektes notwendig. Wir sind froh, mit dem "Institute of Mineral Resources Engineering (MRE)" der RWTH Aachen einen starken Partner an unserer Seite zu haben und freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit aus dem ASMSpotter Projekt fortsetzen zu können.

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